Gründonnerstags- oder 6-Kräutersuppe

Wenn der Februar so mild wie in diesem Jahr ist, dann können wir bereits im frühen März unsere Kräuter für die Gründonnerstagssuppe bei einem Gang durch die Natur oder durch den ‚wilden’ Bereich des Gartens ernten.


Der Volksglaube berichtet, dass man nach dem Genuss dieser Suppe das ganze Jahr über gesund bleibt. Neun Kräuter sind es längst nicht immer, aber stets sind es solche Frühjahrskräuter, die zur Zeit des Gründonnerstags gerade ihre ersten Triebe zur Sonne strecken, wie z.B. Gundermann, Brennessel, Spitzwegerich, Vogelmiere, Gänseblümchen, Sauerampfer, Löwenzahn, Schafgarbe, Kerbel. Anderswo sind es noch Brunnenkresse, Bärlauch, Bachehrenpreis,  Knoblauchrauke, Schnittlauch oder Melde. Immer sind es Kräuter, die eine reinigende und stärkende Wirkung auf den menschlichen Organismus haben.

Gründonnerstags- oder 6-Kräutersuppe
Sammeln Sie die Kräuter Ihrer Wahl, anschließend gründlich waschen und feinhacken.

Sie bestimmen die Grundlage Ihrer Suppe selbst.


Variante 1 auf der Basis einer Bechamelsoße

  • Dünsten Sie eine feingeschnittene Zwiebel und etwas Knoblauch an
  • schmelzen darin 2-3 El Butter und fügen 2-3 El Mehl hinzu
  • mit etwas Fleisch- oder Gemüsebrühe ablöschen. Gut mit dem Schneebesen rühren. Weitere Brühe (700 ml) nachgießen und köcheln lassen


Variante 2 auf der Basis einer leichten Kartoffelsuppe (sättigend)

  • dünsten Sie eine feingeschnittene Zwiebel und etwas Knoblauch
  • und geben geschälte, kleingewürfelte Kartoffeln (ca 300 g) hinzu
  • mit Brühe (700 ml) aufgießen und  gar kochen. (Sie können jetzt die Suppe pürieren, wenn Sie Kräuter geschnitten lassen möchten)


In die fertige Suppe einen Becher Creme fraiche oder Sahne geben, umrühren und die feingeschnittenen gemischten Kräuter unterrühren.
5-10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nach Belieben mit dem Mixer pürieren.

Guten Appetit.

von Ulla Hasbach (Kommentare: 0)

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